Lokales 3+4- Grenztreffen in Landgraaf:
Stärkung der grenzüberschreitenden
Zusammenarbeit
Die niederländischen Gemeinden Landgraaf, Brunssum und Beekdaelen sowie die deutschen
Gemeinden Selfkant und Gangelt, die Stadt Geilenkirchen sowie die Stadt Übach-Palenberg trafen sich
am vergangenen Montag (08.09.2025) im Rathaus von Landgraaf zum lokalen 3+4- Grenztreffen. Bei diesem Treffen diskutierten sie, wie sie die Zusammenarbeit im Grenzgebiet zwischen Parkstad und dem
Kreis Heinsberg stärken können.
Das Treffen steht im Zusammenhang mit dem gemeinsamen Ziel, das zuvor während des Minisymposiums Pinkpop formuliert wurde: die strukturelle Stärkung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit.
Im Rahmen des Regiodeal Parkstad Limburg haben die beteiligten Gemeinden ihre Kräfte gebündelt,
um an einer gemeinsamen Agenda für die Grenzregion zu arbeiten.
Ziel ist es, die Chancen, die die Grenzregion in den Bereichen Wohnen, Leben und Arbeiten bietet, optimal zu nutzen und wirtschaftliche Chancen zu erschließen. Dabei wird daraufgesetzt, Grenzhindernisse zu beseitigen und Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu nutzen.
Der Kreis Heinsberg hat über 250.000 Einwohner, etwa genauso viele wie die Region Parkstad Limburg.
Bislang konzentrierten sich die Parkstadt-Gemeinden bei der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit
vor allem auf die Städteregion Aachen, aber durch die nun auch auf den Kreis Heinsberg gerichtete
Fokussierung ergeben sich neue Möglichkeiten für die Grenzregion.
Richard de Boer, Bürgermeister von Landgraaf, erklärt: „Wir werden die Beziehungen zu unseren deutschen Nachbarn aus dem Kreis Heinsberg weiter vertiefen. Wir prüfen derzeit, welche wirtschaftlichen Chancen sich auf beiden Seiten bieten und wie wir diese nutzen können. Denn die Grenze trennt uns nicht, sondern
verbindet uns.“
Mit dieser gemeinsamen Initiative wird eine solide Grundlage für eine zukunftsfähige, grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen den niederländischen und deutschen Gemeinden in der Region geschaffen.