Inhalt

Übach

Adolfstraße

Benennungsjahr: vor 1935

Weg zur Grube Adolf in Merkstein, (früher auch Stinge Gang).

Agrippastraße

Benennungsjahr: 2016

Marcus Vipsanius Agrippa (* 64 v. Chr. oder 63 v. Chr. in Arpinum oder in Dalmatien; † 12 v. Chr. in Kampanien) war ein römischer Feldherr und Politiker, Freund und Schwiegersohn des Augustus sowie Vorfahr der Kaiser Caligula und Nero. (Quelle Wikipedia) Unter seiner Statthalterschaft wurde der Ausbau der römischen Heerstraßen wesentlich vorangetrieben.

Am Bucksberg 

Benennungsjahr: 1942

Benannt nach der dortigen Flurbezeichnung "am Bucksberg", in einer Karte auch "am Botzberg" genannt. Der Stamm des ersten Wortes soll auf "bot" hinweisen (öffentlich angebotene Gemeindewiesen), (früher Buxbergweg).

Am Connefeld

Benennungsjahr: 1983

Wohnhof in unmittelbarer Nähe der Conneallee, Namensbezug zum ebenfalls dort gelegenen Connefeld.

Am Moldfeld

Benennungsjahr: 2016

Die Straße führt durch das Gelände mit dem Flurnamen Moldfeld.

Am Nützenberg

Benennungsjahr: vor 1900

Straße, die an der dortigen Flur "Nützenberg" oder "Am Nützenbergfeld" erinnert, (früher An d´r Nötzeberg).

Am Sonnenhof

Benennungsjahr: 1957

Name hat keine besondere Bedeutung, eher eine "Phantasiebezeichnung" auf Grund der "Sonnenlage".

Am Steinberg

Benennungsjahr: 1983

Straße in unmittelbarer Nähe der Halde der Grube Carolus Magnus, quasi dem Steinberg.

Am Tomberg

Benennungsjahr: 1968

Benannt nach dem dortigen Flurnamen "Dr. Tomberg", einer kleinen Anhöhe am Fuße des Übachlaufs.

Am Wall

Benennungsjahr: 2016

Der an der westlichen Seite aufgeschüttet Wall ist Lärmschutz für die Anwohner, der durch die dahinterliegenden Sportanlagen entsteht.

Am Wasserturm

Benennungsjahr: 2000

Straße, die am Wasserturm verläuft, gleichnamig mit dem Gewerbegebiet "Am Wasserturm".

Am Wegekreuz

Benennungsjahr: 2016

Das dort stehende Eisenkreuz war über Jahrzehnte Segensstation für die Fronleichnamsprozession der kath. Kirchengemeinde St. Fidelis Boscheln.

An der Linde

Benennungsjahr: 1982

Erinnert an die Linden des ehemaligen Alt-Übacher Lindenplatzes, da der Rathausplatz vor dem Rathausbau noch Lindenplatz hieß. Aus dem Grunde wurde auch 1984 dort eine Linde gepflanzt.

An der Via Belgica

Benennungsjahr: 2016

Der Straßenname nimmt Bezug auf die ca. 200 m südlich verlaufende Römerstraße „Via Belgica“ von Boulogne-sur-Mer (Frankreich) bis nach Köln. Die Straße war ca. 30 m breit. Durch den Minderwuchs des Getreides an der südlichen Seite ist der Verlauf noch sichtbar.

Anton-Bruckner-Straße

Benennungsjahr: 1958

Benannt nach dem österreichischen Komponist Anton Bruckner, geb. 4.9.1824, gestorben 11.10.1896, Sinfonien, Kirchenmusik, Improvisationen.

Arminiusweg

Benennungsjahr: 2016

Arminius (* um 17 v. Chr.; † um 21 n. Chr.) Chr. Heerführer der Germanen. Auch als Hermann der Cherusker bekannt und bekannt aus der Varus-Schlacht im Jahre 9 n. Chr. bei Kalkriese nähe Osnabrück.

Arndtweg

Benennungsjahr: 1982

Benannt nach Ernst-Moritz Arndt, geb. 26.12.1769 auf Rügen, gestorben 29.1.1860 in Bonn, Deutscher Schriftsteller und Abgeordneter der Frankfurter Nationalversammlung.

Baesweilerweg

Benennungsjahr: vor 1935

Straße, die nach Baesweiler führt. Liegt auch in der Nähe der Flur "Am Baesweiler Wege".

Beethovenstraße

Benennungsjahr: 1975

Benannt nach Ludwig van Beethoven, deutscher Komponist, geb. am 17.12.1770 in Bonn, gestorben am 26.3.1827 in Wien, Komponist der Wiener Klassik.

Beggendorfer Straße

Benennungsjahr: vor 1935

Weg nach Beggendorf. Bis in die 50er Jahre hörte hier Übach tatsächlich auf und ein Weg führte von dort nach Beggendorf.

Beyelsfeld

Benennungsjahr: 2016

„Beyelsfeld“ ist der Flurnamen für die ehemals landwirtschaftlich genutzte Fläche des gesamten Baugebietes.

Beystraße 

Benennungsjahr: 1959

Benannt nach einem Schultheiss (Bürgermeister) der Bank Übach in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts, Matthias Bey, gestorben am 30.1.1698.

Birgder Hof

Benennungsjahr: 1980

Hof, benannt nach einem mittelalterlichen Übacher Rittersitz namens "Birgt", der in diesem Bereich gelegen hat.

Bockreiterstraße

Benennungsjahr: 2016

Die Bockreiter waren aus der Not des 18. Jahrhunderts geborene Diebesbanden von Tagelöhnern und ehemaligen Soldaten, die ihre Beute meist an die Armen verschenkten. In dieser Zeit wurde auch Gut Drinhausen von den Bockreitern überfallen.

Bonhoefferstraße

Benennungsjahr: 1979

Benannt nach Dietrich Bonhoeffer, geb. 4.2.1906 in Breslau, gestorben am 9.4.1945 im KZ Flossenburg. Ev. Theologe und Widerstandskämpfer gegen das NS-Regime.

Borsigstraße

Benennungsjahr: 1972

Benannt nach Arnold August Paul Borsig, geb. am 23.6.1867 Berlin, gestorben am 1.4.1897 in Schlesien. Deutscher Großindustrieller, leitete zusammen mit seinen Brüdern die Borsig-Werke in Berlin.

Boschstraße

Benennungsjahr: 1983

Benannt nach Robert Bosch, geb. 23.9.1861 in Albeck bei Ulm, gestorben am 12.3.1942 in Stuttgart, deutscher Industrieller.

Burgstraße

Benennungsjahr: vor 1925

Hinweis auf die Übacher Burg, die sich in unmittelbarer Nähe dieser Straße befand, (ganz früher Pützgracht (Alt-Übach).

Carlsplatz

Benennungsjahr: 1987

Benannt nach Karl dem Großen (Carolus), d.h. der Platz in dem die Carlstraße mündet.

Carolus-Magnus-Straße

Benennungsjahr: 1925

Hinweis auf die Zeche Carolus-Magnus, gleichbedeutend auch auf Karl dem Großen, (ganz früher A jen Eng / Am Eng).

Clara-Schumann-Weg

Benennungsjahr: 1999

Benannt nach Clara Josephine Schumann, geb. am 13.9.1819 in Leipzig, gestorben am 20.5.1896 in Frankfurt am Main. Deutsche Pianistin und Komponistin, (Ehefrau von Robert Schumann).

Comeniusstraße

Benennungsjahr: 1967

Benannt nach Johann Amos Cemenius, ev. Bischof, Philosoph und Pädagoge, geb. 28.3.1592 in Südostmähren, gestorben am 16.11.1670 in Amsterdam. Da die Straße einerseits an der Ev. Erlöserkirche liegt bzw. auch zur früheren Ev. Schule Palenberg führte, nahm man diesen Umstand als "evangelischen Bezug".

Conneallee

Benennungsjahr: 1947

Allee, die zum Connefeld in Übach führt (alte Flurbezeichnung = E jen Conn).

Cranachweg

Benennungsjahr: 1976

Benannt nach Lucas Cranach der Ältere, geboren um 1475 in Kronach, gestorben am 16.10.1553 in Weimar, deutscher Maler und Grafiker der Renaissance.

Daimlerstraße

Benennungsjahr: 1978

Benannt nach Gottlieb Wilhelm Daimler (eigentlich Däumler), geb. am 17.3.1834 in Schorndorf, gestorben am 6.3.1900 in Cannstatt, deutscher Ingenieur, Konstrukteur und Industrieller. Er entwickelte den ersten Benzinmotor und das erste Kraftfahrzeug mit Verbrennungsmotor.

Dammstraße

Benennungsjahr: 1936

Der Name erinnert an den Mühlenteich des Übachs und dem dazugehörenden Damm, der auf der Trasse der heutigen Straße bis ins 20. Jahrhundert noch existierte. Die Versiegung des Übachs und die schwächer werdenden Übacher Quellen (Klingelpütz) sorgten für das Verschwinden von Mühle und Mühlenteich, (früher Mühlenstraße).

Dionysiusstraße

Benennungsjahr: 1951

Benannt nach Dionysius von Paris, geboren in Italien, gestorben nach 250 in Lutecia Parisiorum, heute Paris in Frankreich. War Missionar in Gallien, erster Bischof von Paris und christlicher Märtyrer und Nothelfer. Zwei Pfarren in Übach-Palenberg (Übach und Frelenberg) tragen seinen Namen, (früher En dr Gang / Franzstraße).

Em Koddes

Benennungsjahr: 1983

Von dem heutigen Platz "Em Koddes" führte in Alt-Übach ein Weg "En d´r Koddes". Vermutlich ein Weg zu den Schweinewiesen (kodde). Weg vom heutigen Koddes hieß auch Kuhgang

Ernst-Wiechert-Straße

Benennungsjahr: 1952

Benannt nach Ernst Wiechert, deutscher Schriftsteller und Dichter, geb. 18.5.1887, gestorben 24.8.1950, u.a. auch gegen das NS-Regime.

Feuerbachweg

Benennungsjahr: 1976

Benannt nach Anselm Feuerbach, geboren am 12.9.1829 in Speyer, gestorben am 4.1.1880 in Venedig. Bedeutender deutscher Maler in der zweiten Hälfte des 19.Jahrhunderts.

Fichteweg

Benennungsjahr: 1982

Benannt nach Johann Gottlieb Fichte, geboren am 19. Mai 1762 in Rammenau bei Bischofswerda, gestorben am 29. Januar 1814 in Berlin. Deutscher Erzieher und Philosoph.

Finkenstraße

Benennungsjahr: 1951

Erinnert an eine alte Pastoratswiese in diesem Bereich, in der es viele Finken gab.

Floriansweg

Benennungsjahr: 1982

Benannt nach dem Hl. Florian, geb. in Cannabiaca, gestorben am 4. Mai 304 in Lauriacum, dem heutigen Lorch in Oberösterreich. Er war ein römischer Beamter, der zum christlichen Glauben übertrat und den Märtyrertod starb. Schutzpatron der Feuerwehr. Die direkte Nähe des Feuerwehrhauses gab dem Straßennamen den unmittelbaren Sinn.

Floßer Pfad

Benennungsjahr: 2016

Dies war der Weg der Übacher Bergleute zur Grube Adolf in Streifeld-Merkstein. Der Weg führte durch den Floßer Buch am Ortsrand „Streifeld“. Der Ortsname „Streifeld“ bezeichnet einen Ortsteil der ehemaligen Gemeinde Merkstein nördlich der Bahnlinie Herzogenrath-Alsdorf.

Franzstraße

Benennungsjahr: 1951

Benannt nach Franz Koerfer, technisches Vorstandsmitglied des EBV von 1875 bis zu seinem Tode im Jahre 1878, (früher Kirchgässchen).

Freiheitstraße

Benennungsjahr: 1945

Straßenname weist auf Freiheit als Wesen der neuen demokratischen Staatsform hin, die nach der Hitlerdiktatur Wirklichkeit wurde. Möglicherweise auch als direkter Kontrast zum vorherigen Namen (Joseph-Göbbels-Straße), (früher auch Oberstraße, Hauptstraße und Joseph-Göbbels-Straße).

Friedrich-Ebert-Straße

Benennungsjahr: 1986

Benannt nach Friedrich Ebert, geb. am 4.2.1871 in Heidelberg, gestorben am 28.2.1925 in Berlin. Deutscher Politiker (SPD) und erster Reichspräsident der Weimarer Republik.

Gut Drinhausen

Benennungsjahr: vor 1800

Altes Gut, das in alten Übacher Zeiten zur Abtei Thorn gehörte. Im Rahmen der französischen Besatzung wurde es veräußert. Drinhausen bedeutet "Bei den Drien Husen", d.h. bei den drei Häusern. Urkundlich erstmalig 1172 erwähnt im Rahmen eines Vertrages zwischen Gottfried von Heinsberg und der Abtei Thorn.

Händelstraße

Benennungsjahr: 1975

Benannt nach Georg Friedrich Händel, geboren am 5.3.1685 Halle a. d. Saale, gestorben am 14.4.1759 in London. Deutsch-britischer Komponist in der Epoche des Barocks.

Hasselter Hof

Benennungsjahr: 1985

Hof, benannt nach einem in Mittelalter in der Bank Übach gelegenen Hof.

Helenenhof

Benennungsjahr:1968

Auf Wunsch der dort lebenden Familie Rademacher wurde dieser Hof Helenenhof benannt (Vorname der damaligen Großmutter), (früher auch Neu-Drinhausen).

Hellebott

Benennungsjahr: vor 1945

Benannt nach der Flurbezeichnung Hellebott (Hinweis auf die letzte Nagelschmiede). Flurbezeichnung dort auch Hillebott.

Herbacher Wald

Benennungsjahr: vor 1950

Weg am Fuße des Herbacher Waldes in Richtung Herbach.

Herderstraße

Benennungsjahr: 1959

Benannt nach Johann Gottfried von Herder, geb. am 25.8.1744 in Mohrungen/Ostpreußen, gestorben am 18.12.1803 in Weimar. Deutscher Dichter, Übersetzer, Theologe und Geschichts- und Kultur- Philosoph der Weimarer Klassik.

Holbeinweg

Benennungsjahr: 1976

Benannt nach Carl Eduard Holbein, geboren 1807 in Berlin, gestorben am 19. Februar 1875 ebenda. Deutscher Maler und Illustrator.

Holthausener Straße

Benennungsjahr: 1960

Benannt nach dem Weiler Holthausen (Häuser im Gehölz), erste Erwähnung 1271.

Hovergracht

Benennungsjahr: vor 1900

Gracht, die zu den Hover Feldern (zwischen Übach und Frelenberg gelegen) führt. Hier gibt es das östliche und das westliche Hover Feld.

Hoverhof

Benennungsjahr: vor 1935

Hof, der zwischen den Hover Feldern (östliches und westliches) liegt. Hoverhof = Hof der Hover, Besitz der Ritterfamilievon Hubach, kam 1140 in Besitz der Äbtissin Thorn. Siehe auch Hover Gracht.

Im Beggendorfer Hof

Benennungsjahr: 1996

Wohnhof in unmittelbarer Nähe zur Beggendorfer Straße.

Im Kauert

Benennungsjahr: 1996

Benannt nach der dortigen Flurbezeichnung "Cayart" oder "Cayartsfeld" - ein alter Waldname für die dort gelegenen Wiesen. Schon vor über 100 Jahren war dort ein Weg "Em Kauet"/"Im Kauert" auf der Karte verzeichnet, (früher Im Kauert als Wirtschaftsweg).

Im Kiel

Benennungsjahr: 1966

Benannt nach der dort gelegenen Flur "Im Kiel", früher "auf´m Kehl". Dort floss eine Quelle in einer Bodenfalte zum Übach hin.

In d'r Gang

Benennungsjahr: 2002

Benannt nach dem Alt-Übacher Weg (19. Jdh.) "En d´r Gang", der an dieser Stelle in Übach in Ost-westliche Richtung führte.

Jülicher Straße

Benennungsjahr: vor 1935

Straße, die nach Jülich führt, (früher Op Müllkens).

Kettelerstraße

Benennungsjahr: 1979

Benannt nach Wilhelm Freiherr von Ketteler, geb. am 15. Juni 1906 auf Schloss Eringerfeld, ermordet am März 1938 in Wien. Deutscher Diplomat. Gegner des Nationalsozialismus und enger Mitarbeiter von Hitlers Vizekanzler und Botschafter in Wien, Franz von Papen. Von der Gestapo ermordet.

Kieswinkelstraße

Benennungsjahr: 1971

Benannt nach dem dortigen Flurnamen "En d´r Kieswinkel". Der Name erklärt sich auch über "Kees", "Kas" oder "Kaiswinkel" und führt demnach auf "Eiche" zurück. Darum werden Eichenbäume zur Prägung des Flurnamens beigetragen haben.

Kirchberg

Benennungsjahr: vor 1935

Straße, die zur Kirche in Übach führt, quasi den Berg hochgehen zur Kirche, (früher Wienandsberg).

Kirchplatz

Benennungsjahr: vor 1900

Platz, auf dem sich die Übacher Kirche befindet, (früher Kerkplei).

Kokoschkastraße

Benennungsjahr: 1970

Benannt nach Oskar Kokoschka, geb. am 1.3.1886 in Pöchlarn, gestorben am 22.2.1980 in Montreux/Schweiz. Österreichischer Maler, Grafiker und Schriftsteller.

Kollwitzstraße

Benennungsjahr: 1970

Benannt nach Käthe Kollwitz, geb. am 8.7.1867 in Königsberg, gestorben am 22.4.1945 in Moritzburg. Deutsche Künstlerin des 20.Jahunderts, berühmt durch ihre Zeichnungen des "realen Elends" der 20er Jahre.

Kopernikusstraße

Benennungsjahr: 1958

Benannt nach Nicolaus Kopernikus, geb. am 19.2.1473 in Thorn, gestorben am 24.5.1543 in Frauenburg. Neben seiner beruflichen Tätigkeit aus Frauenburger Domherr beschäftigte er sich mit Astrologie und vertrat die These des heliozentrischen Weltbildes, d.h. dass sich die Erde um die Sonne dreht in einem Sonnensystem.

Lessingstraße

Benennungsjahr: 1959

Benannt nach Gotthold Ephraim Lessing, geboren am 22.1.1729 in Kamenz, gestorben am 15.2.1781 in Braunschweig. Dichter der deutschen Aufklärung (Fabeln, Gedichte).

Liebermannweg

Benennungsjahr: 1976

Benannt nach Max Liebermann, geb. am 20.7.1847 in Berlin, gestorben am 8.2.1935 in Berlin. Deutsch-jüdischer Maler und Grafiker.Vertreter des deutschen Impressionismus.

Lückerhof

Benennungsjahr: vor 1935

Benannt nach einem dort im 19. Jahrhundert gelegenen Hof mit diesem Namen.

Marktplatz

Benennungsjahr: vor 1900

Platz, auf dem Markt gehalten wurde und wo sich in Alt-Übach das Rathaus befand, (früher Dr Maat).

Melchersstraße

Benennungsjahr: 1959

Benannt nach Petrus Melchioris (Melchers) van der Steghe, geborem am 12.5.1621 in Stegh, Prior und Reform-Abt des Klosters Rolduc (Kerkrade).

Menzelweg

Benennungsjahr: 1976

Benannt nach Adolph Friedrich Erdmann von Menzel, geadelt 1898, geboren am 8. Dezember 1815 in Breslau, gestorben am 9. Februar 1905 in Berlin. Deutscher Maler, Zeichner und Illustrator.

Molder Hof

Benennungsjahr: 2011

Benannt nach dem Flurnamen "Das Moldfeld".

Mozartstraße

Benennungsjahr: 1953

Benannt nach Wolfgang Amadeus Mozart, geb. am 27. Januar 1756 in Salzburg, gestorben am 5. Dezember 1791 in Wien. Berühmter österreichischer Komponist zur Zeit der Wiener Klassik.

Mühlenfeldweg

Benennungsjahr: 1936

Benannt nach der Flurbezeichnung Mühlenfeld, das von dem danach benannten Mühlenfeldweg und dem Verlauf der Weinbergstraße begrenzt wird, (früher - zur Nazi-Zeit - Horst-Wessel-Straße).

Noldestraße

Benennungsjahr: 1970

Benannt nach Emil Nolde, geboren am 7.8.1867 in Nolde bei Burkal/Nordschleswig, gestorben am 13.4.1956 in Seebüll/ Nordfriesland. Deutscher Maler des Expressionismus.

Op Rölkens

Benennungsjahr: 2002

Wohnhof in unmittelbarer Nähe der Rölkenstraße, der sich an dem dort befindlichen alten Flurnamen "Op Rölkens" orientiert.

Orffweg

Benennungsjahr: 1996

Benannt nach Carl Orff, geb. am 10.7.1895 in München, gestorben am 29.3.1982 Ebenda. Deutscher Komponist und Musikpädagoge.

Ottegrafenstraße

Benennungsjahr: 1953

Benannt nach dem Geschlecht, das wahrscheinlich im 18. Jahrhundert als letzte die Übacher Burg besassen. Die Offegraven´s verkauften die Burg 1742. Danach wahrscheinlich Umbau oder Abriss.

Otto-von-Hubach-Straße

Benennungsjahr: 1953

Benannt nach Otto von Hubach, der erste namentlich erwähnte Übacher Pastor aus dem Jahre 1172. Die Familie von Hubach hatte im 12. Jahrhundert den Äbtissinnen von Thorn die Übacher Kirche geschenkt.

Paul-Klee-Straße

Benennungsjahr: 1988

Benannt nach Paul Klee, geb. am 18.12.1879 in Münchenbuchsee, gestorben am 29.6.1940 in Muralto. Maler und Grafiker (Expressionismus).

Quäkergracht

Benennungsjahr: vor 1900

Eine der vier Hauptgrachten von Übach. Name leitet sich wahrscheinlich von einer an einem Hang dort entsprungenen Quelle ab, die besonders "Quec", d.h. lebendig war. Diese Quelle war ein "Queckpütz" (schnelle Quelle). Die Quäkergracht war ursprünglich nur ein kleiner steiler Durchgang vom Oberdorf zum Unterdorf.

Rathausplatz

Benennungsjahr: 1946

Der Platz, an dem sich das Rathaus befindet, (früher auch Lindenplatz und Adolf-Hitler-Platz).

Regewidisstraße

Benennungsjahr: 1953

Benannt nach Regewidis von Hubach, Stifterin der Übacher Kirche an die Abtei Thorn im 12. Jahrhundert. Es wird angenommen, dass sie die Schwester von Otto von Hubach (Pastor von Übach) war.

Richard-Wagner-Straße

Benennungsjahr: vor 1935

Benannt nach Wilhelm Richard Wagner, geb. am 22.5.1813 in Leipzig, gestorben am 13.2.1883 in Venedig. Deutscher Komponist, Dramatiker, Philosoph, Dichter, Schriftsteller, Theaterregisseuer und Dirigent, (früher Dietrich-Eckartstraße).

Rimburger Straße

Benennungsjahr: vor 1935

Straße, die in Richtung Rimburg führt, , Straße wurde in den 70er Jahren zum Weinberger Feld weitergeführt, (früher Nähe Kirchplatz: E jen Goat, Unterer Teil: En d´r Brock).

Robert-Koch-Straße

Benennungsjahr: 1945

Benannt nach Robert Koch, geb. am 11.12.1843 in Clausthal, gestorben am 27.5.1910 in Baden-Baden, deutscher Mediziner und Mikrobiologe, (früher Horst-Wessel-Straße).

Rölkenstraße

Benennungsjahr: 1947

Benannt nach der Flur "Op Rölkens" in diesem Bereich, allerdings nicht im "Originalton". Bis 1947 hieß diese Straße Südstraße, (früher Südstraße und Schlageterstraße).

Römerpforte

Benennungsjahr: 2016

„Römerpforte“ passt zu dem Wohnquartier in dem viele Straßennamen einen Bezug zur Römerzeit von 55 v Chr. ca. 500 n Chr. haben.

Rubensstraße

Benennungsjahr: 1970

Benannt nach Peter Paul Rubens, geb. am 28 oder 29.6.1577 in Siegen, gestorben am 30. Mai 1640 in Antwerpen, war einer der bekanntesten Maler des Barock und Diplomat der spanisch-habsburgischen Krone flämischer Herkunft, (früher auch Antoniusstraße (kleines Stück ab Thornstraße), der dort weiterführende Weg in Richtung Boscheln hieß "Fiete-Jang" (Feitens Gässchen)).

Schillerstraße

Benennungsjahr: 1951

Benannt nach Friedrich von Schiller, geboren am 10. November 1759 in Marbach am Neckar gestorben am 9. Mai 1805 in Weimar, 1802 geadelt, war ein berühmter deutscher Dichter, Philosoph und Historiker.

Schnitzlerstraße

Benennungsjahr: 1959

Benannt nach Johann Joseph Schnitzler, Bürgermeister in Übach von 1815 - 1846. Er verwaltete auch die Bürgermeisterei Frelenberg von 1821 bis 1825 sowie die Bürgermeisterei Scherpenseel von 1825 bis 1846.

Sebastianusweg

Benennungsjahr: 1983

Wohnhof, der an die St. Sebastianus-Schützenbruderschaft Übach erinnert, gleichzeitig an den Hl. Sebastianus als deren Namenspatron.

Stadionstraße

Benennungsjahr: vor 1950

Straße, die zum Stadion Übachtal, früher auch Waldstadion genannt, führt.

Talstraße

Benennungsjahr: vor 1935

Straße, die im Übach(er)tal verläuft, d.h. die - räumlich gesehene - in Unterdorf von Übach gelegene Straße - unten im Dorf, im Tal, (früher Siefstraße und Untere Straße).

Thornstraße

Benennungsjahr: vor 1925

Urbedeutung: Door (Tor), d.h. das "Door" (Tor) zu Übach. Wurde durch sprachliche Abänderung zu Thornstraße und weist damit auch auf die Zugehörigkeit zur Abtei Thorn hin. Insofern Doppelbedeutung ist das eine Doppelbedeutung (Tor und Thorn), wobei die Tor-Bedeutung die eigentliche ist, (früher Open Door)

Vlohtenstraße

Benennungsjahr: 1979

Benannt nach dem dortigen Flurnamen "E jen Vluete" (Vlooten, Vlohten). Vlohten leitet sich im weiteren Sinne von fließen ab, weil in diesem Gebiet mehrere Quellen flossen.

Weinbergstraße

Benennungsjahr: 1936

Benannt nach dem Flurnamen Weinberger Feld. Name kommt ursprünglich von dem dort gelegenen Rittersitz Weienberg, der seine Blütezeit im16. und 17. Jhd. hatte.

Weißenhaus

Benennungsjahr: vor 1800

Gut aus dem 16. Jahrhundert, gelegen an der B 221. Eine genaue Namensherkunft ist nicht bekannt.

Wirichstraße

Benennungsjahr: 1953

Straße, benannt nach einer Figur der Karlsgeschichte.

Zillestraße

Benennungsjahr: 1970

Benannt nach Heinrich Rudolf Zille, geb. am 10.1.1858 in Radeburg bei Dresden, gestorben am 9.8.1929 in Berlin. Deutscher Grafiker, Lithograf, Maler, Zeichner und Fotograf. Berühmt nach "Zille und sein Millieu".

Zum Herbacher Wald

Benennungsjahr: 2016

Nimmt Bezug auf die Nähe zum Herbacher Wald.