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Boscheln

Akazienweg

Benennungsjahr: 1966

Siedlung der heimischen Gehölze in Boscheln: Akazien.

An der alten Schule

Benennungsjahr: 2011

Benannt nach der ersten (alten) Schule in Alt-Boscheln, die dort bestanden hat. Gleichzeitig findet man diese Bezeichnung auch in der dortigen Flurkarte.

Anemonenweg

Benennungsjahr: 1965

Blumensiedlung in Boscheln, Blume: Annemone.

Annastraße

Benennungsjahr: 1924

Der Weg zur Grube Anna in Alsdorf, aber auch benannt nach der Hl. Anna, der Großmutter Jesu, (früher Alsdorfer Weg).

Asternweg

Benennungsjahr: 1965

Blumensiedlung in Boscheln, Blume: Aster.

Begonienweg

Benennungsjahr: 1965

Blumensiedlung in Boscheln, Blume: Begonie.

Birkenstraße

Benennungsjahr: 1950)

Benannt nach der Birke, aber auch deshalb, weil dort zur Straßenbegrünung Birken benutzt wurden.

Blumenstraße

Benennungsjahr: 1965

Hinweis auf die Blumensiedlung in Boscheln. Blume als Allgemeinhinweis.

Brabantstraße 

Benennungsjahr: 1936

Keine genaue Erklärung mehr möglich. Ob die Straße nach der niederländischen Provinz oder nach einem Eigennamen benannt wurde, lässt sich nicht mehr feststellen.

Brünestraße

Benennungsjahr: 1926

Bestandteil der Via-Belgica, Straße von Bavai nach Köln, an anderen Orten auch ähnlich benannt (Chausee de Brunehaud). Wort kommt sprachlich von Brunni (Brustpanzer), (früher mal Hambückerstraße, vorher auch Brünnestraße geschrieben).

Buchenstraße

Benennungsjahr: 1950

Benannt nach der Buche, aber auch deshalb, weil dort zur Straßenbegrünung Buchen benutzt wurden.

Carl-Alexander-Straße

Benennungsjahr: 1950

Benannt nach der Grube Carl-Alexander, die in unmittelbarer Nähe von Boscheln lag und die federführend beim Bau der Boschelner Bergmannssiedlung war. Die meisten Boschelner Bergleute arbeiteten ohnehin auf "Alex" (Volksmund für die Zeche Carl-Alexander).

Dahlienweg

Benennungsjahr: 1966

Blumensiedlung in Boscheln, Blume: Dahlie.

Dürerstraße

Benennungsjahr: 1958

Benannt nach Albrecht Dürer der Jüngere (auch Duerer) geboren am 21. Mai 1471 in Nürnberg, gestorben am 6. April 1528 ebenda. Deutscher Maler, Grafiker, Mathematiker und Kunsttheoretiker von europäischem Rang. Er war ein bedeutender Künstler zur Zeit des Humanismus und der Reformation.

Eibenweg

Benennungsjahr: 1996

Siedlung der heimischen Gehölze in Boscheln: Eiben.

Erikaweg

Benennungsjahr: 1966

Blumensiedlung in Boscheln, Blume: Erika.

Erlenweg

Benennungsjahr: 1996

Siedlung der heimischen Gehölze in Boscheln: Erlen.

Feuerdornweg

Benennungsjahr: 1996

Siedlung der heimischen Gehölze in Boscheln: Feuerdorn.

Fidelisstraße

Benennungsjahr: 1958

Benannt nach Fidelis Rey aus Baesweiler (Stifter des Grundstückes für die Boschelner Pfarrkirche) im Grunde aber auch nach dem heiligen Fidelis von Sigmaringen, geb. am 1. Oktober 1578 in Sigmaringen, gestorben am 24. April 1622 in Seewis in Graubünden, einem katholischen Ordenspriester, promovierten Juristen und Märtyrer. Die Duplizität des Namens ergänzt sich hier orts- bzw. Pfarrpatronsbezogen.

Fliederweg

Benennungsjahr: 1966

Blumensiedlung in Boscheln, Blume: Flieder (Verbindungsweg von Begonienweg bis Nelkenweg).

Friedensstraße 

Benennungsjahr: 1958

Hinweis auf den Weg zum Friedhof, (früher auch Brünestraße).

Friedrichstraße

Benennungsjahr: 1936

Benannt nach Friedrich Honigmann (1841 bis 1913), der mit seinem Bruder Carl die Steinkohlenzeche Nordstern in Merkstein leitete. Zahlreiche Boschelner Bergleute, die in dieser Zeit auf Carl-Alexander arbeiteten, waren vorher auf Nordstern beschäftigt gewesen.

Gartenstraße

Benennungsjahr: 1929

Natur und Grün als Grundthema, wie diese und andere Straßen in der Bergarbeitersiedlung Boscheln zu dieser Zeit auch: Grünhof, Wiesenstraße, Lindenstraße, Gartenstraße, Hofstraße.

Goethestraße

Benennungsjahr: 1936

Benannt nach Johann Wolfgang von Goethe, geboren am 28. August 1749 in Frankfurt am Main, gestorben an 22. März 1832 in Weimar, geadelt 1782, wohl der berühmteste deutsche Dichter.

Gut Blaustein

Benennungsjahr: vor 1900

Gleichnamiges Gut, dass auf eine neuzeitliche Gründung zurückgeht. Anfang des 20. Jahrhunderts ein Pachtgut der Gewerkschaft Carl-Alexander.

Hans-Böckler-Straße

Benennungsjahr: 1964

Benannt nach Hans Böckler, geb. am 26.2.1875 in Trautskirchen bei Neustadt ab der Aisch, gestorben am 16.2.1951 in Düsseldorf. Deutscher Politiker und erster 1. Vorsitzender des DGB. Bekannt ist er heute hauptsächlich durch die nach ihm benannte Hans-Böckler-Stiftung.

Heinrichstraße 

Benennungsjahr: 1983

Benannt nach einem Vornamen, der in der Benennungsphase dieser Straße (möglicherweise) willkürlich gewählt wurde.

Holunderplatz

Benennungsjahr: 1996

Siedlung der heimischen Gehölze in Boscheln: Holunder.

Im Südhof

Benennungsjahr: 1982

Wohnhof in unmittelbarer Nähe des Südrings (Südring - Südhof)

Irisweg

Benennungsjahr: 1966

Blumensiedlung in Boscheln, Blume: Iris.

Josef-van-der-Velden-Straße

Benennungsjahr: 1958

Benannt nach Johannes Joseph van der Velden. geb. am 7.8.1891 in Übach, gestorben am 19.5.1954 in Krefeld. Katholischer Theologe und Bischof von Aachen. Der Straßenname soll in erster Linie die Anerkennung ausdrücken, dass ein Sohn Übachs Bischof von Aachen wurde, (früher Lindchensweg, vorher "Van es Jelingche").

Knappenstraße

Benennungsjahr: 1936

Straße, durch die die Knappen (Bergleute) zu Fuß in Richtung Grube Anna (Alsdorf) gingen, (früher Martinstraße).

Leostraße

Benennungsjahr: 1936

Benannt nach einem Papst Leo, der sich durch soziale Reformen den Bedürfnissen der Arbeiterschaft gewidmet hat (Sozialenzyklika).

Lindenplatz 

Benennungsjahr: 1936

Platz in der Gehag-Siedlung, an dem ursprünglich Linden gepflanzt waren. Konnte 1936 den Namen erhalten, weil der Lindenplatz in Übach zum Adolf-Hitler-Platz wurde.

Martin-Luther-Straße 

Benennungsjahr: 1956

Benannt nach Martin Luther, geb. am 10.11.1483 in Eisleben, gestorben am 18.2.1546 ebenda. Benediktiner Mönch und späterer Reformator, quasi der "Urheber" der Evangelischen Religion. Die Straße wurde auch nach Martin-Luther benannt, weil sich die Straße in unmittelbarer Nähe Ev. Volksschule in Boscheln (spätere GGS Boscheln) befindet.

Martinstraße

Benennungsjahr: 1924

Keine genaue Erklärung mehr möglich. Ob nur der Name Martin gemeint ist, oder eine bestimmte Person Namens Martin, lässt sich nicht mehr feststellen.

Mittelstraße

Benennungsjahr: vor 1945

Mittlere Straße in der Bergarbeitersiedlung Boscheln, (früher teilweise Robertstraße).

Mommertzhäuschen

Benennungsjahr: 2011

Straße in der Nähe des Mommertzhäuschens, Gaststätte an der Roermonder Straße, die als Gaststätte eine Tradition bis ins 19. Jahrhundert hat. Wobei der Name Mommertzhäuschen erst nach dem Ersten Weltkrieg aufkam.

Nelkenweg

Benennungsjahr:1966

Blumensiedlung in Boscheln, Blume: Nelke.

Nikolaus-Becker-Straße

Benennungsjahr:1936

Benannt nach Nikolaus Becker, geb. am 8.10.1809 in Bonn, gestorben am 28.8.1845 in Hünshoven (Geilenkirchen), bekannt als Dichter des „Rheinliedes“.

Nordhof

Benennungsjahr: 1983

Wohnhof in unmittelbarer Nähe des Nordrings (Nordring - Nordhof).

Nordring

Benennungsjahr: 1926

Nördlicher Ring durch die Bergarbeitersiedlung Boscheln, (früher teilweise Lindenstraße, Hauptplatz, Grünhof und Hofstraße).

Pappelweg

Benennungsjahr: 1996

Siedlung der heimischen Gehölze in Boscheln: Pappel.

Rembrandtstraße

Benennungsjahr: 1958

Benannt nach Rembrandt Harmenszoon van Rijn, geb. am 15.7.1606 in Leiden, gestorben am 4.10.1669 in Amsterdam. Einer der bekanntesten niederländischen Künstler des Barock.

Rethelstraße

Benennungsjahr: 1958

Benannt nach Alfred Rethel , geboren am 15.5.1816 bei Aachen, gestorben am 1.12.1859 in Düsseldorf. Deutscher Historienmaler der Spätromatik.

Röchlingstraße

Benennungsjahr: 1936

Benannt nach dem Industriellen Carl Röchling (lebte von 1827 bis 1910 in Völklingen), Mitbegründer der Zeche Carl-Alexander. Viele Bergleute wohnten in der Boschelner Gehag-Siedlung zu dieser Zeit bzw. arbeiteten somit auf der genannten Zeche.

Rochusstraße

Benennungsjahr: 1924 

Benannt nach Rochus von Montpellier, geboren um 1295, gestorben am 16. August 1327 bei Voghera. Heiliger der katholischen Kirche, der der Legende nach auf der Pilgerfahrt nach Rom vielen Pestkranken half. In Übach-Palenberg tragen u.a. zwei Schützenbruderschaften seinen Namen (Boscheln und Scherpenseel), (früher Dorfstraße).

Roermonder Straße

Benennungsjahr: 1921

Straße, die in Richtung Roermond führt. Aachener Straße und Provinziallandstraße, erbaut 1795 als Steinweg für den Transport von Kohlen der Abtei Rolduc ins Geilenkirchener Land.

Römerstraße

Benennungsjahr: vor 1945

Straße, die an die Römerstraße von Köln nach Bavai erinnert, die - zwar an anderer Stelle - jedoch relativ nahe von ihr durch Boscheln (Verlauf der heutigen Friedens- und Brünestraße) verläuft. Wurde auch einmam "Am Transformator" genannt.

Rosenweg 

Benennungsjahr: 1999

Blumensiedlung in Boscheln, Blume: Rose.

Rotdornweg

Benennungsjahr: 1996

Siedlung der heimischen Gehölze in Boscheln: Rotdorn.

Schafweide

Benennungsjahr: 2010

Benannt nach einer Flurbezeichnung an dieser Stelle, aber auch nach einer bis in die 40er Jahre dort tatsächlich vorhandenen Schafweide in Alt-Boscheln.

Schlehenplatz

Benennungsjahr: 1996

Siedlung der heimischen Gehölze in Boscheln: Schlehen.

Südring

Benennungsjahr: 1926

Südlicher Ring durch die Bergarbeitersiedlung Boscheln, (Früher Hofstraße und Lindenstraße).

Theklastraße

Benennungsjahr: 1924

Benannt nach der Hl. Thekla (Protomärtyrerin), aber auch weil der Weg nach Merkstein (Pfarre St. Thekla) führt.

Tulpenweg

Benennungsjahr: 1999

Blumensiedlung in Boscheln, Blume: Tulpe.

Ulmenweg

Benennungsjahr: 1996

Siedlung der heimischen Gehölze in Boscheln: Ulmen.

Veilchenweg

Benennungsjahr: 1999

Blumensiedlung in Boscheln, Blume: Veilchen.

Weidenstraße

Benennungsjahr: 1936

Straße benannt nach einem heimischen Gehölz: Weide, (früher Sackgasse).

Werkstraße

Benennungsjahr: 1965

Benannt nach dem Umstand, dass diese Straße zu einem Werk (Fabrik) führte. Zur Benennungszeit war dies die Firma Woeste.

Wiesenstraße

Benennungsjahr: 1929

Natur und Grün als Grundthema, wie diese und andere Straßen in der Bergarbeitersiedlung Boscheln zu dieser Zeit auch: Grünhof, Wiesenstraße, Lindenstraße, Gartenstraße, Hofstraße.

Wittenberger Weg 

Benennungsjahr: 1995

Hinweis auf Wittenberg, der Stadt, in der Martin-Luther die 95 Thesen an der Schlosskirche anbrachte. Wittenberg korrespondiert hier inhaltlich mit der benachbarten Martin-Luther-Straße.