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Jahresbaumpflanzung 2026

Am Fuße der Bergehalde Carolus Magnus wurde die Jahresbaumallee im Jahr 2026 mit einem weiteren Baum erweitert. Seit dem 20. März bereichert der gespendete Baum des Jahres, die Zitterpappel (Populus tremula), die Allee. Diese Spende stammt von der Übach-Palenbergerin Hanna Göbbels, die mit dieser Pflanzung den 39. Baum in der Allee stiftet.

Das engagierte Team des Technischen Betriebs der Stadt Übach-Palenberg hat die Pflanzung der Zitterpappel mit großer Sorgfalt vorbereitet und dafür gesorgt, dass der Baum unter optimalen Bedingungen gesetzt wurde, um ein gesundes Wachstum zu fördern. Frau Göbbels unterstützte die Pflanzaktion persönlich und sorgte dafür, dass der frisch gesetzte Baum das erste Wasser erhielt.

Mit der neuen Zitterpappel wächst nicht nur die Zahl der Bäume in der Jahresbaumallee, sondern auch die Bedeutung dieses grünen Projekts für die Stadt.

Die Zitterpappel ist in Europa und Asien weit verbreitet und gehört zur Familie der Weidengewächse (Salicaceae). Sie ist besonders bekannt für ihre Blätter, die sich bei leichtem Wind bewegen und dadurch das charakteristische Zittern erzeugen. Der Name „Populus tremula“ leitet sich vom lateinischen Wort „tremere“ ab, was „zittern“ bedeutet.

Diese schnellwachsende Baumart kann eine Höhe von über 30 Metern erreichen. Ihr Stamm ist aufrecht und schlank, die Krone eher locker. Jüngere Bäume haben eine glatte, graue Rinde, die im Laufe der Jahre rissig und dunkler wird. Die Zitterpappel ist anpassungsfähig und wächst in verschiedenen Klimazonen von tieferen Regionen bis in höhere Gebirgslagen. Sie ist ein sogenannter Pionierbaum und gehört zu den ersten Bäumen, die in gestörten oder neuen Lebensräumen gedeihen. Das auffällige Zittern ihrer Blätter hat sie in vielen Kulturen zum Symbol für Frühling und Lebenskraft gemacht, weshalb sie auch als „Windbaum“ bezeichnet wird. Da sie auch als Aspe oder Espe bekannt ist, stammt von ihr auch das geflügelte Wort „Zittern wie Espenlaub“.

Sie bietet zahlreichen Insekten, Vögeln und anderen kleinen Tieren Lebensraum. Ihre Blätter und die Rinde dienen als Nahrungsquelle, und die Baumhöhlen sind ein beliebter Nistplatz für Vögel und Fledermäuse.

Mit der 39. Pflanzung wächst die Jahresbaumallee weiter, ein grünes Erbe, das seit 2006 jedes Jahr durch Spenden von Bürgern und Bürgerinnen der Stadt erweitert wird. Die Idee für den „Jahresbaumpfad“ entstand bereits im Oktober 2005 im Stadtentwicklungs- und Umweltausschuss. Der damalige Initiator, Josef Fröschen, hatte den Vorschlag eingebracht, Bäume des „Baumes des Jahres“ zu sammeln und in einem öffentlichen Raum für die Allgemeinheit zugänglich zu machen. Dieser Baum des Jahres wird seit 1989 jährlich von de Dr. Silvius Wodarz Stiftung ausgewählt, wobei die Spender bei der Pflanzung auf kleinen Hinweisschildern verewigt werden.